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Familienstellen - Was ist das? Bewegungen der Seele Wesentliches Sinnsprüche Literatur



Familienstellen

Ordnungen der Liebe

Für die „Bewegungen der Seele“ gibt es drei Eckpfeiler - auch Grundordnungen der Liebe genannt.

1. Die Rangfolge

Derjenige der früher da war hat Vorrang vor dem der später kommt. D.h. Personen in meiner Familie, die vor mir geboren wurden, von denen nehme ich und fülle mich auf, bis ich überfließe um an nach mir Geborene weitergeben zu können.

zB
Die Paarbeziehung hat Vorrang vor der Elternschaft.....Die Liebe zwischen Mann und Freu hat Vorrang gegenüber der Liebe zwischen Eltern und Kinder.
Das Erstgeborene hat Vorrang vor dem Zweitgeborenen.... Es hat früher begonnen zu nehmen und muss auch früher beginnen zu geben.
Die erste Frau hat Vorrang vor der zweiten Frau.... Erst wenn dies ausreichend gewürdigt wird, kann die neue Frau an die erste Stelle treten.

2. Das Recht auf Zugehörigkeit

Jede Person, die einmal zu meinem Familiensystem dazugehört hat, darf immer dazugehören. D.h. Personen die aus welchen Gründen auch immer von meiner Familie ausgeschlossen wurden (oft nur innerlich, Verschweigen) und somit die Zugehörigkeit verweigert wurde, werden oftmals von einem später Geborenen im Familiensystem wieder vertreten, oder durch eine Krankheit wieder hereingeholt.

zB
Auch wenn der Opa "böses" getan hat, hat er das Recht auf Zugehörigkeit....Wird ihm diese von den anderen Familienmitgliedern verweigert, wird ein Spätergeborener diesen Opa wieder hereinnehmen in das System.
Jene Personen zu deren Nachteil eine Person aus meinem Familiensystem einen Vorteil hatte gehören auch dazu. D.h. Ehemalige Lebenspartner von meinen Eltern oder Großeltern gehören dazu, da ich mein Leben geschenkt bekommen habe, weil sie für meine Mutter, Vater, Großmutter oder meinen Großvater Platz gemacht haben.

3. Der Ausgleich

Der Mann schenkt der Frau Blumen ... als Ausgleich schenkt die Frau ihm etwas zurück..
geschieht dies in Liebe wird das Geschenk der Frau "Größer" sein als das des Mannes usw

Wer oder was bewegt denn die Seele?

Die Kraft, die dieses geistige Feld bzw. diese Familienseele zusammenhält ist das Familiengewissen.

Die Bewegung der Seele geht immer in die gleiche Richtung; Sie führt etwas zusammen, was vorher getrennt war; Sie ist eine Bewegung der Liebe.

Die Arbeit des Leiters beschränkt sich darauf, dass er den Klient allein oder gemeinsam mit einem Vertreter seines Problems aufstellt, sich zurücknimmt, der Leiter jenseits des Gewissens das getrennte in sich in Liebe zusammenfinden lässt und sich so oft unvorhersehbare Lösungen ergeben.

Diese Seelenbewegungen gehen nun über in eine geistige Bewegung. Diese geistige Bewegung ist eine schöpferische Bewegung, und weil sie schöpferisch ist, ist sie unvollkommen.