Familienstellen
Systemischer Ansatz im Familienstellen
Der Klient wählt Stellvertreter aus der Gruppe für sich und seine Familienmitglieder aus und stellt sie dann räumlich zueinander in Beziehung ... seinem inneren Bild folgend.
Anschließend werden, bei Notwendigkeit, die Stellvertreter nach deren Befinden und Gefühlen befragt. Aus deren Antworten und der persönlichen Wahrnehmung des Aufstellungsleiters erhält dann der Aufstellungsleiter Hinweise, welche Personen noch hinzugenommen werden müssen, bzw. was verändert werden müsste, bis sich alle Vertreter auf ihrem Platz wohlfühlen.
Aus dieser Arbeit heraus ergeben sich tiefe Einsichten in die Ordnungen der Liebe, welche in Familien, Sippen und Systemen wirken.
Die Grundeinsicht ist, dass offensichtlich alle Mitglieder einer Familie auf eine gewisse Art und Weise aneinander gebunden sind, und somit jedes Familienmitglied für jedes andere zum Schicksal werden kann.
Dieses geistige Feld bzw. diese Familienseele ist darauf ausgerichtet, dass alle Personen die einem Familiensystem zugehörig sind auch dazugehören müssen. Wird jedoch jemand ausgeklammert, zB die böse Oma, ein „schwarzes Schaf“, ein abgetriebenes Kind, so wird diese ausgeschlossene Person dann meist von einem später Geborenen vertreten; diese wird dann oft so wie die ausgeschlossene Person – hat ein ähnliches Schicksal.
Phänomenologischer Ansatz im Familienstellen
Hier wird ein Repräsentant für den Teilnehmer und ein Repräsentant für das körperliche Symptom oder Problem gegenübergestellt. Die Repräsentanten überlassen sich nun den Bewegungsimpulsen, die wir eine geistige Bewegung nennen. Die Teilnehmer fühlen nun die Emotionen oder körperlichen Symptome der Personen für die sie stehen, ohne etwas von denen zu wissen. Rupert Sheldrake versuchte dies mit den Begriffen „morphogenetische und morphische Felder“ wissenschaftlich zu erklären. Für mich ist es einfach ein Phänomen, für die ich keine Erklärung suche oder brauche.
Wesentlich ist für mich, dass es wirkt und den betroffenen Menschen hilft.